Suchen in GiNDok

Recherchieren Sie hier in allen Dokumenten, die auf GiNDok publiziert wurden.

Es wurden 1 Ergebnisse gefunden.

Zeige Ergebnisse 1 bis 1 von 1.

Sortieren

  1. Figuren und Figurierungen in der empirischen Kulturanalyse : Methodologische Überlegungen am Beispiel der "Wiener Typen" vom 18. bis zum 20. und des Berliner "Prolls" im 21. Jahrhundert
    Erschienen: 10.05.2019

    Vor einigen Jahren haben die Kultursoziologen Stephan Moebius und Markus Schroer im Suhrkamp Verlag eine Essaysammlung über 'Sozialfiguren der Gegenwart' publiziert. Dem Band liegt - so die Herausgeber in ihrer kurzen Einleitung - die These zugrunde,... mehr

     

    Vor einigen Jahren haben die Kultursoziologen Stephan Moebius und Markus Schroer im Suhrkamp Verlag eine Essaysammlung über 'Sozialfiguren der Gegenwart' publiziert. Dem Band liegt - so die Herausgeber in ihrer kurzen Einleitung - die These zugrunde, "dass jede Gesellschaft sich unter anderem über die Konstituierung von Subjektpositionen, Typisierungen und Personenbegriffen strukturiert". Der Blick der AutorInnen richtet sich "auf die vielfältigen Möglichkeiten der Fremd- und Selbstbeschreibung, sowie auf Identifizierungsschemata […], mit denen man sich heute als Subjekt modellieren und ausdrücken kann; (Ideal-)Typen, die in ihrer Gesamtheit das Soziale ordnen". Das Buch enthält Artikel über so unterschiedliche Sozialfiguren wie die "Diva", den "Hacker", den "Spekulanten", den "Dandy", den "Single", den "Migranten" oder den "Voyeur" und andere mehr. Betrachtet man neuere Publikationen an der Schnittstelle von Sozial- und Kulturwissenschaften, so lässt sich auch über diesen Band hinaus von einer kleinen Konjunktur von Texten über Typen und Figuren sprechen, denn auch in den Cultural Studies im englischsprachigen Raum, in der Sozial- und Kulturanthropologie und in der empirischen Kulturwissenschaft bzw. der Volkskunde / Europäischen Ethnologie sind zuletzt Arbeiten erschienen, die Sozialfiguren bzw. kulturelle Figuren zum Ausgangspunkt von historischen oder gegenwartsorientierten Kulturanalysen nehmen. Sie beziehen sich auf unterschiedliche theoretische Ansätze und gehen methodisch ganz verschieden vor. Sie schließen an verschiedene prominente Vorläufer aus Wissenschaft und Essayistik an, aber auch an verbreitete massenmediale Darstellungsweisen, die solche Figuren aufgreifen, erläutern und definieren [...].

     

    Export in Literaturverwaltung
    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: GiNDok
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: LiTheS. Zeitschrift für Literatur- und Theatersoziologie
    Schlagworte: Stereotyp; Soziale Identität; Typisierung; Wien; Berlin; Unterschicht
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

    ;

    info:eu-repo/semantics/openAccess